Auf dem Auge Gottes wächst kein Gras

Zur Religion, Kunst und Politik der
Yoruba und Igbo (page 71) in Westafrika
Ulli Beier

Edition Trickster / 250 Seiten mit Fotos, broschiert

Dieses Buch ist ein Querschnitt durch das umfangreiche Forschen und Denken Ulli Beiers. Er lässt uns teilhaben an seinen Lebenserfahrungen und Freundschaften mit den bekanntesten Schriftstellern, Philosophen, Wissenschaftlern, Künstlern und Musikern aus dem heutigen Westafrika. Ulli Beiers nun fünf Jahrzehnte andauernder Dialog mit Afrika (schon 1950 ging er an die Universität von Ibadan/Nigeria) erlaubt uns, afrikanisches Leben und afrikanische Vorstellungen nah und doch reflektiert zu sehen.

Auf dem Auge Gottes wächst kein Gras - die poetische Formel des Titels beschreibt die Kreativität Gottes und die der Künstler und Dichter: ein außerordentlich klares Auge, das weder blinkt noch tränt, das unbeirrt auf die Welt sieht und in seinem Blickfeld Dinge vereint, die sonst nicht zusammengehören.


Rhythmen der Gemeinschaft
Musik und Sensibilität im afrikanischen Leben
John Miller Chernoff

Edition Trickster / 264 Seiten mit Fotos und einer CD, broschiert

Zwei Jahre brauchte Chernoff, um dieses Buch zu schreiben, lebte in der Zeit in Afrika und plante das Buch als eine detaillierte Einführung in die Musik Afrikas. In fünf Kapiteln - „Forschen und Beteiligtsein", „Afrikanische Musik ist anders", „Eine Musik der Gemeinschaft", „Rhythmen und Charakter" und „Musik - eine soziale Kraft" schafft Chernoff es hervorragend, etwas über die politische, soziale und spirituelle Bedeutung von Musik zu sagen.

In dem Buch wird die besondere Bedeutung der Musik in fast allen Lebenslagen betont: ob beim Rudern, beim Holzschlagen oder Getreide stampfen, immer ist Musik dabei. Dabei zeigt er die Unterschiede zwischen westlichen und afrikanischen Musikern auf - „... Gäbe man vier westlichen Musikamateuren Trommeln in die Hand und forderte sie auf, afrikanische Musik zu machen, würden sie kaum zögern, darauf los zu schlagen. ... Zwei afrikanische Jungen, die auf leeren Bierflaschen spielen, (würden) ihre Sache sehr viel besser machen."

Weil über Musik zu sprechen ähnlich ist wie einem Blinden Farben erklären, ist dem Buch eine umfangreiche CD beigelegt mit vielen Trommel- und Musikbeispielen aus ganz Afrika.


Die Augen meiner Ziege
Auf den Spuren afrikanischer Hexer und Heiler
Eric de Rosny

Edition Trickster / broschiert, 356 Seiten mit Fotos

Eric de Rosny ist französischer Jesuit und lebt seit 35 Jahren in Westafrika. Unbelastet von seiner eigenen Konfession hat er sich der Beobachtung von Tradition, Christentum und ihrer Verschmelzung bei schwarzafrikanischen Völkern gewidmet.

In diesem Band erzählt er, wie er jahrelang dem nächtlichen Treiben afrikanischer Heiler in der kamerunischen (page 53) Hafenstadt Douala nachspürt, bis er schließlich selbst bei ihnen in die Lehre geht und nach vielen Fehlschlägen den „doppelten Blick" erwirbt.


Frauen im Sudan
Afro-arabische Frauen heute
Ellen Ismail und Maureen Makki

223 Seiten mit Fotos und Glossar, broschiert

Einleitend liefern die Autorinnen, die lange im
Sudan (page 81) gelebt und wissenschaftlich gearbeitet haben, ziemlich aktuelle Informationen zu Themen wie „Der Islam und die Frauen" und „Menschenrechtsverletzungen an Frauen und Mädchen", bevor sie zu speziellen sudanesischen Themen kommen wie „Die soziale Stellung der Frau", „Politik und Emanzipation" oder „Religionen".

Den Hauptteil des Buches machen 23 Interviews mit Frauen aus allen Gesellschaftsschichten aus, in denen diese überraschend offen über Religion, Heirat und Ehe, weibliche Genitalverstümmelung, Polygamie oder Scheidung und Witwenschaft sprechen.

Alle Bücher sind einfach über
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